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SBK: Mit Überschüssen muss nachhaltig gewirtschaftet werden!

Meldung vom: 09.03.2012

Mit dem heutigen Datum veröffentlicht die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK zum zweiten Mal einen Quartalsbericht. Damit sind ab sofort nicht nur die Zahlen für das vierte Quartal einsehbar, sondern auch der vorläufige Jahresabschluss. Die größte Betriebskrankenkasse Deutschlands schließt das Jahr demnach mit einem Überschuss von 31 Millionen Euro.

Knapp 2,3 Milliarden Euro hat die SBK im gesamten Jahr ausgegeben, über 94 Prozent davon flossen in die Versorgung der Versicherten. Den Hauptanteil machten mit 704 Millionen Euro die Kosten für das Krankenhaus aus, 404 Millionen für die ambulante ärztliche Behandlung und 358 Millionen für Arzneimittel. Mit 116 Millionen machen die Verwaltungskosten nur 5 Prozent der Ausgaben aus.

Den niedrigen Anteil an Verwaltungskosten hält die SBK seit Jahren konstant - und das trotz steigender Komplexität der gesetzlichen Regelungen. Dieser Erfolg beruht vor allem auf der kontinuierlichen Überprüfung aller internen Prozesse. Dr. Hans Unterhuber, Vorstandsvorsitzender der SBK, vertritt in dieser Hinsicht einen klaren Standpunkt: „Das gesamte Gesundheitssystem muss auf Entbürokratisierung und Vereinfachung hin geprüft werden, und zwar ständig. Das fängt bei den gesetzlichen Vorgaben an: So hat die komplizierte Verteilung der Gelder aus dem Gesundheitsfonds der Krankenkassen nicht gerade zur Vereinfachung beigetragen. Zudem rate ich jedem Akteur im Gesundheitswesen, erst einmal bei sich anzufangen und nicht immer per Rundumschlag anderen die Verantwortung zuzuschieben." Die SBK hat zum Beispiel die Anträge auf Pflegeleistungen beschleunigt und ihr Bonusprogramm, das Gesundheitskonto, vereinfacht.

Die Diskussion um die aktuelle Finanzlage der gesetzlichen Krankenkassen sieht die SBK kritisch. Die knapp 4 Milliarden Euro, die 2012 als Überschuss bleiben werden, decken gerade einmal die Ausgaben aller gesetzlichen Kassen von nur einer Woche. Und Mehrausgaben z.B. durch das seit 01. Januar 2012 geltende Versorgungsgesetz sind noch gar nicht berechnet. Die SBK setzt auf eine solide Finanzplanung, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Unterhuber dazu: „Statt ein wenig Prämie für alle wollen wir lieber mehr leisten und für schlechte Zeiten vorsorgen, das ist das Prinzip einer solidarischen Versicherung, in der die Gesunden für andere Menschen einstehen." Beispiel für die Mehrleistungen im Jahr 2011: Im vergangenen Jahr hat die SBK 10 Prozent mehr für Mutter-(Vater)-Kind-Kuren ausgegeben. Und auch 2012 bietet sie ihren Kunden ein erweitertes Leistungsangebot - so sind sie automatisch und kostenlos auch auf privaten Auslandsreisen weltweit krankenversichert.

Die Quartalsergebnisse finden Sie hier...

Quelle: Siemens-Betriebskrankenkasse

 

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