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Gesunde Zähne

Meldung vom: 13.02.2018

Die wenigsten Menschen freuen sich auf den nächsten Zahnarzttermin. Es lohnt sich jedoch, Kontrolluntersuchungen regelmäßig zu nutzen. Dann kann der Zahnarzt Probleme frühzeitig erkennen und behandeln. So können Schmerzen vermieden werden. Die Kosten für sämtliche Vorsorgeuntersuchungen trägt die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse.

Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 17 Jahren sollten zweimal jährlich zur Kontrolluntersuchung gehen, Erwachsene mindestens einmal im Jahr. Die Vorsorgetermine in Anspruch zu nehmen, ist auch für Menschen mit einer Zahnprothese sinnvoll. Falls krankhafte Veränderungen der Mundschleimhaut auftreten, kann der Zahnarzt rechtzeitig gegensteuern. Zudem kann die zahnärztliche Untersuchung im Bonusheft dokumentiert werden. Falls Zahnersatz nötig wird, erhalten Versicherte dann einen höheren befundbezogenen Festzuschuss.

Zahnvorsorge ist aber nicht erst ab dem Alter von sechs Jahren wichtig, sondern fängt schon bei den Jüngsten an. Die AOK bietet Kindern zwischen dem 30. Lebensmonat und dem sechsten Lebensjahr insgesamt drei zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen an. Ziel ist es, Zahn-, Mund- und Kiefererkrankungen frühzeitig zu entdecken, so die AOK. Der Zahnarzt untersucht unter anderem die Mundhöhle der Kinder und schätzt ihr Kariesrisiko ein.

Ein schönes Gebiss will gepflegt sein. Die Gesundheitskasse fördert daher Angebote zur Gruppenprophylaxe, von denen bereits Säuglinge und Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren profitieren. Angesprochen werden Kinder und Jugendliche in Bildungseinrichtungen wie Kindergärten, Grundschulen und weiterführenden Schulen.

Zahnärzte und zahnärztliches Fachpersonal üben mit ihnen unter anderem richtiges Zähneputzen und erklären ihnen, welche Ernährung für die Zähne gut ist. Eltern, Erzieherinnen und Lehrer beziehen sie mit ein. Besonders gefährdete Kinder werden außerdem mit spezifischen Programmen der Intensivprophylaxe betreut. Darüber hinaus übernimmt die AOK die Kosten für Individualprophylaxe beim Zahnarzt.

Wenn der Zahnarzt doch einmal bohren muss, übernimmt das ebenfalls die Gesundheitskasse. Zu den Leistungen gehören plastische Füllmaterialien, für den Frontzahnbereich auch Kunststoff. Ist eine Füllung im hinteren Zahnbereich notwendig, kann der Zahnarzt die Kosten für plastische Füllungen abrechnen. Wünscht der Versicherte dort eine Kunststofffüllung, trägt er die Mehrkosten selbst.

Benötigt ein Versicherter Zahnersatz, etwa eine Brücke, Krone oder Prothese, trägt die AOK die Kosten für vorbereitende Maßnahmen. Außerdem zahlt sie eine Pauschale, die sich am jeweiligen Befund orientiert. Diese Festzuschüsse legt der Gemeinsame Bundesausschuss der Zahnärzte und Krankenkassen in Richtlinien fest, sie gelten daher für alle Krankenkassen gleichermaßen. Die restlichen Kosten tragen die Versicherten. Entscheiden sie sich für eine höherwertige Versorgung, etwa für ein Implantat statt einer Brücke, rechnet der Zahnarzt die Zusatzkosten ebenfalls privat ab.

Wer regelmäßig zur Vorsorge beim Zahnarzt war und die Untersuchungen in seinem Bonusheft eintragen lässt, profitiert von einem höheren Festzuschuss, wenn Zahnersatz nötig wird. Nach fünf Jahren Teilnahme an den Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt erhöht sich der Zuschuss zu Kronen, Brücken und Prothesen um 20 Prozent, nach zehn Jahren um 30 Prozent. Dadurch verringert sich der Eigenanteil des Versicherten. Bei finanziellen Härten zahlt die AOK den doppelten Festzuschuss, allerdings nicht mehr als die tatsächlichen Kosten.

Wer Fragen zu den Themen Zahnprophylaxe, Behandlung und Zahnersatz hat, kann sich gerne an Experten der AOK wenden. Fachleute der Gesundheitskasse beraten die Versicherten auch bei Reklamationen.

Um ihre Kunden vor den unter Umständen hohen Eigenanteilen bei Zahnersatz-Leistungen zu schützen, bietet die Gesundheitskasse einen Zahnersatz-Wahltarif an. Auskünfte gibt es bei Ihrer AOK vor Ort oder unter www.rps.aok.de/inhalt/wahltarife-zahnersatz-2

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